Kommissar Frankenfeld ließ sich auf die Holzbank im Hof fallen. Die Haut über seinen Beckenknochen kam ihm heute so dünn vor. Er sollte wirklich öfter in das Fitnesscenter gehen. Außerdem war es kalt, er würde sich die Nieren verkühlen, aber das war ihm jetzt egal.
Wer war der Mörder? Vielleicht die schlanke Blonde, oder der Lange mit dem Photoapparat. Es könnte auch der Dicke mit der übertrieben lauten Stimme gewesen sein.
Ganz leises Vogelgezwitscher. Dazwischen grobes Flattern, Tschirpen in der Ferne, Zwitschern, Krähen, dazwischen wieder dieses leise Tschirpen. Eine mit Weinlaub überwachsene Pergola, bereits leicht herbstlich. Hier musste es sein, unsichtbar, das Nest mit den kleinen tschirpenden Vögeln.
Die schwarz gekleidete Frau vielleicht?
Ein stiller Hof, ohne auffällige Gerüche, etwas Staub vielleicht, und eine Andeutung von Auspuffgasen.
Kommissar Frankefeld seufzte, stützte sein Kinn in seine linke Hand. Wen würde er als ersten zum Verhör rufen?
Sein Bedürfnis nach Kaffee und Topfenstrudel wuchs. Er stand auf, nickte jedem einzelnen freundlich zu, und ging ins Haus.